Aktuelles: Konzert Info

Uraufführung am 12. Januar 2018 im H95,
www.h95.ch
weitere Aufführungen am 13. und 14. Januar 2018

ZEICHEN UND WUNDER ist Klang- und Raumkonzept zugleich. Die Kombination der drei Frauenstimmen, die entweder allein, als Duo oder im Terzett ertönen, umreisst den musikalischen Raum des zeitenüberspannenden Projektes, das in behutsamer Regie (Fritz Hauser) gestaltet und eingebettet in die Lichtgestaltung von Brigitte Dubach visualisiert wird: Musikalische Impulse werden als Raum- und Bewegungsideen aufgenommen, Monolog wird durch Kommunikation erweitert, Einklang steht neben Mehrstimmigkeit, Harmonie und Disharmonie überlappen und ergänzen sich. In wechselnder Besetzung, collagenhaft bereits bestehende Musik mit Improvisatorischem verwebend oder sie sogar in simultaner Überlagerung präsentierend, öffnet sich dem Publikum eine akustische wie visuelle Mehrschichtigkeit, die mit elementaren, durch alle Zeiten hindurch kompositorisch gültigen Parametern wie Geräusch-Klang, Sprache-Ton, Stimme-Instrument spielt und sie hinterfragt. In einem offenen Raum bewegen sich die Figuren – sowohl die SängerInnen als auch die SchlagzeugerInnen.

Programm

Mela Meierhans:     WIND ZEIT TON (2016/17)
Fritz Hauser:              Konzeptstücke (2017)
Pérotin:                        Sederunt Principes (organum quadruplum, ca. 1199)
Anonymus:                Clausula In Seculum „D’Amiens Longum“ (13. Jh.)
Barbara Strozzi:       aus Il primo libro di madrigali, op. 1 (1644) :
Sonnetto proemio dell’opera
Le Tre Grazie a Venere
aus Cantate, ariette e duetti, op. 2 (1651):
Gl’occhi superbi
La riamata da chi amava aus Cantate e ariette, op. 3 (1654):
Begli occhi  aus Arie a voce sola, op. 8  (1664):
Che si può fare